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Aktivitäten

Auswertung Bürgerinformationsveranstaltungen am 14.11.18 für Gierath/Dellbrück und am 6.12.18 für  Holweide

Vorgelegt von Dr. Helmut Röscheisen und Günter Hermkes

Beide Veranstaltungen waren gut besucht, die erste in Dellbrück sogar überfüllt. Erfreulicherweise gab es eine grundsätzliche Unterstützung für den geplanten Radschnellweg, aber auch eine ganze Reihe kritischer Anmerkungen, meistens zur Parkplatzsituation, zum vorhandenen Auto- und Busverkehr und zu den Auswirkungen der für einzelne Streckenabschnitte vorgeschlagenen Fahrradstraßen. Auch im Nachgang zu den Veranstaltungen folgten einige detaillierte Vorschläge und erfreulicherweise erklärten sich einige TeilnehmerInnen zur aktiven Mitwirkung in der Initiative bereit (siehe Ergänzung Verteiler). Ein ausführlicher Bericht erscheint in kürze auf unsere Homepage.

Trotz Bedenken von der einen oder anderen Seite wird am Ziel der Schaffung eines Radschnellweges zwischen den beiden Städten festgehalten. Eine direkte, sichere und durch hohe Qualitätsstandards gekennzeichnete Strecke ist, wie die Erfahrungen in Holland zeigen, bestens geeignet, RadfahrerInnen anzuziehen und AutofahrerInnen zum Umsteigen zu bewegen. Natürlich erfüllen im derzeitigen Zustand nicht alle Streckenabschnitte die Anforderungen eines Radschnellweges. Dies ist im verdichteten Ballungsraum auch nicht so ohne weiteres zu realisieren. Dort wo es aber kurzfristig möglich ist, sollten die jeweiligen Abschnitte auf die vorgesehene Breite von vier Meter und zusätzlich einer davon abgetrennten Fläche für Fußverkehr ausgebaut, gut asphaltiert und beleuchtet werden. Auf Bergisch Gladbacher Gebiet bieten sich dafür der erste Teil der Route ab Refrather Weg bis Rodemich und auf Kölner Seite der Elisabeth-Schäfer-Weg an. Letzterer müsste zukünftig zur Straßenbahnlinie hin verbreitert und zur Seite der Wohngebäude mit einem zusätzlichen Weg für Fußgänger ausgestattet sein, z.B. durch eine einfache Markierung. Eine zentrale Herausforderung ist die notwendige drastische Reduzierung vor allem des Kfz-Durchgangsverkehrs auf der vorgesehenen Route des Radschnellweges durch geeignete Maßnahmen wie Durchfahrtsbegrenzungen auf der Hardhofstr.- und dem Penningsfelder Weg als Zubringerstraßen und/oder entsprechende Einbahnstraßenregelungen.

Zum vorgeschlagenen Weg im Einzelnen: Eine Streckenführung wie bei der RadPendlerRoute vorgesehen durch den Thielenbrucher Wald scheidet aus zwei Gründen aus. Einmal führt der Weg auf der ehemaligen Straßenbahntrasse durch ein Waldgebiet, das westwärts davon Landschaftsschutzgebiet und südwärts geschützter Landschaftsbestandteil ist. Die ehemalige Straßenbahntrasse ist von diesen Schutzbereichen nicht ausgegrenzt. Zum anderen haben sich u.a. weibliche Teilnehmer der Bürgerinformationsveranstaltung aus Sicherheitsgründen gegen eine Route durch ein längeres und nicht einsehbares Waldgebiet ausgesprochen. Die Verengung des Fahrweges auf der Strundener Straße durch Parken auf beiden Straßenseiten ist durch eine flexiblere Parkanordnung zu beseitigen. Das bedeutet nur einseitiges Parken an diesen Stellen und Verlagerung von Parkflächen auf andere Teile der Straße. Die Kreuzung der Strundener Straße mit der Mielenforster Straße und die anschließende Einmündung in die Hatzfeldstraße lässt sich evtl. durch eine Verlegung um einige Meter nach links übersichtlicher gestalten. In der Dabringhauser - und Iddelsfelder Straße sind Parkflächen häufig durch Besucher des nahen Krankenhauses belegt. Hier kann die Einrichtung von Bewohnerparkplätze weiterhelfen. Bei der Schweinheimer Straße ist der Weg durch parkende Autos begrenzt. Die vorgesehene Tiefgarage in der ehemaligen Baumwollfabrik reicht für die zusätzlichen Wohnflächen nicht aus. Als Alternative bietet sich daher eine Streckenführung von der Iddelsfelder Straße über die Kochwiesen- und Burgwiesenstraße und dann in die Wichheimer Straße an. Bei der Querung der Frankfurter Straße sind als erste Maßnahmen eine Gleichschaltung der Ampelanlage für Straßenbahn und Radfahrer und eine Kürzung der Umlaufzeiten durchzuführen. Für 2021 ist ohnehin eine komplette Erneuerung der Ampelanlage geplant. Nach der Durchquerung des Eisenbahntunnels ist bei der vorgesehenen Querung der Heidelberger Straße eine Ampelanlage vorstellbar.

 

 

Weitere Anregungen zum Streckenverlauf

-fehlendeAnbindung des Radschnellweges an das Radwegenetz in Bergisch Gladbach

-Dabringhauser Straße wird bereits jetzt von Radfahrern häufig benutzt und ist für Radschnellweg gut geeignet

-Alternativroute in Dellbrück ab „Höttche“ bis Neufelder Straße am Dellbrücker Zentrum vorbei

-Fahrradstraße farbig unterlegen

-Statt Fahrradstraße „Hauptroute des Radverkehrs“

-Dabringhauser Straße, Hatzfeldstraße und Strundener Straße sind kein Problem, wenn der Schleichverkehr über den Bensberger Marktweg, Hardhofstraße rausgenommen und Parken geordnet wird

-Knotenpunkt Hauptstraße/Hatzfeldstraße/Mielenforster Straße/Strundener Straße muss geordnet werden 

-Kreuzung Hatzfeldstraße mit Grafen Mühlenweg wegen Verschwengung problematisch; notwendig ist eine Markierung auf der Straße

-zu wenig Ausfahrtmöglichkeiten für Gewerbeverkehr in der Hatzfeldstraße

-Bei Radschnellweg klotzen und Strecke möglichst weg von bisherigen Straßen durch Wiesen und Weiden führen

-Alternativroute durch Thielenbrucher Wald und entlang der Strunde

-Alternative Streckenführung entlang der S-Bahn bzw. Bergisch Gladbacher Straße, die Verkehrsberuhigung bedarf

-Fahrradroute wegen möglichem Störpotential fern von Spiel-, Bolzplätzen und Hundefreilaufflächen halten

-Fahrradroute so wählen, dass Frauen, Kinder und Ältere keine Angst haben müssen, Beleuchtung, Sicherheitsaspekt,

-Strundener-, Thurner- und Gierather Straße sowie Penningsfelder Weg zu Einbahnstraßen machen

-Entzerrung Radschnellweg: stadteinwärts über Thurner-, stadtauswärts über Strundener Straße

-Beseitigung der Konkurrenz mit Fußgängern auf dem Elisabeth-Schäfer-Weg durch eine Verbreiterung der asphaltierten Fläche zur Straßenbahnseite hin; Markierung für Fußgänger auf der Häuserseite und Zurückschneiden von Hecken

-Beleuchtung der Strecke nach dem Kosmos-Hotel

-Abschluss in Köln auf Nordseite der Hohenzollernbrücke legen mit Rampe an Breslauer Platz

-Bei Radschnellweg Verlagerung des Autoverkehrs in benachbarte Straßen berücksichtigen

 

Beseitigung Einzelhindernis

-Mehrfache Nennung der Beseitigung des Drängelgitters an der Dabringhauser Straße, dann aber Rücksichtnahme auf Fußgänger und Wegfall eines Parkplatzes erforderlich; zudem Gefahr, dass Motorräder Strecke zum Rasen nutzen

 

Parksituation

-Verengung Fahrfläche durch beidseitiges Parken in Strundener, teilweise auch in Dabringhauser Str.

-Parkknappheit auch in anderen Straßen

-Einführung von Bewohnerparkplätzen in bestimmten Straßen sinnvoll

-Schaffung von geeigneten Flächen mit Parkmöglichkeiten in zu Fuß erreichbarer Entfernung

 

Kooperation mit anderen Verkehrsmitteln

-Notwendig ist eine Kooperation mit der Wupsi, Car&Go, Drive Now usw., um Radverkehr mit anderen Verkehrsmitteln zu verbinden

-Einsatz von kleineren Elektrobussen mit häufigerem Takt

 

 Ergänzende Maßnahmen

-Bei Beleuchtung Solarstrom und Sensoren einsetzen

-Ausschilderung des Radschnellweges mit Wegweisern

-Änderung Ampelschaltung an Frankfurter Straße

-Beleuchtung Streckenabschnitt zwischen Leonardo Hotel und Kalk-Mülheimer-Straße überfällig

-Einführung von Tempo 20 km/h auf Fahrradstraßen

 

Ausschuss für Anregungen und Beschwerden 

Sitzung am 07.1..2018 - Tagesordnungspunkt Ö

Anregung vom 25.09.2018 zur Schaffung eines Radschnellweges zwischen Bergisch Gladbach und Köln

Hier der Auszug aus der Niederschrift über die Sitzung

 

Einladung zur Bürgerversammlung 

für den Stadtteil  Holweide

Donnerstag, 06. Dez. 2018,

Neues Gemeindehaus K.-Holweide,

Maria-Himmelfahrt-Str.8

um 19 Uhr

Information und Diskussion

 

Liebe Mitbewohner, liebe Mitbewohnerinnen,

der stark zunehmende Autoverkehr trägt wesentlich zum immer spürbarer werdenden Klimawandel mit teilweise katastrophalen Auswirkungen bei. Die Gesundheit vieler Menschen, insbesondere Anlieger von Hauptverkehrsstraßen wie der Bergisch Gladbacher Straße, ist durch Lärm und Schadstoffe erheblich gefährdet. Aus diesen Gründen haben engagierte Menschen aus BergischGladbach und Köln vor einem Jahr die „Initiative RadschnellwegGL-K“ gegründet. Eine direkte, sichere und attraktiveRadwegeverbindung auf einer der Hauptpendlerrouten nach Köln soll möglichst viele Autofahrer/innen zum Umsteigen auf das Rad bewegen. Einige Mitglieder unserer Initiative fahren fast täglich mit dem Rad von Bergisch Gladbach nach Köln. So entstand die von uns ausgearbeitete Fahrroute, die beim Finanzamt in Bergisch Gladbach an der Refrather Straße beginnt, über die ehemalige Trasse der Straßenbahn, Am Rodemich, die Gierather-, Strundener-, Hatzfeld- und Dabringhauser Straße weiter nach Holweide führt.

Die Strecke soll gut asphaltiert als Fahrradstraße gekennzeichnet werden, durchgehend vorfahrtsberechtigt sein und möglichst eine Breite von 4 m erreichen. Anwohner-, Taxi, Bus und Lieferverkehr bleiben natürlich weiter möglich. Über die Auswirkungen des von uns vorgeschlagenen Radschnellweges wollen wir informieren, uns mit Ihnen beraten und eine möglichst breite Unterstützung erreichen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Hier Einladung ansehen: Flyer Einladung zur Bürgerversammlung Holweide

 

 

Einladung zur Bürgerversammlung 

für die Stadtteile Gierath und Dellbrück

Mittwoch, 14. Nov. 2018,

Pfarrsaal St. Josef, Köln-Dellbrück, 

Dellbrücker Hauptstraße 46, 

um 19 Uhr

Information und Diskussion

 

Liebe Mitbewohner, liebe Mitbewohnerinnen,

der stark zunehmende Autoverkehr trägt wesentlich zum immer spürbarer werdenden Klimawandel mit teilweise katastrophalen Auswirkungen bei. Die Gesundheit vieler Menschen, insbesondere Anlieger von Hauptverkehrsstraßen wie der Bergisch Gladbacher Straße, ist durch Lärm und Schadstoffe erheblich gefährdet. Aus diesen Gründen haben engagierte Menschen aus BergischGladbach und Köln vor einem Jahr die „Initiative RadschnellwegGL-K“ gegründet. Eine direkte, sichere und attraktiveRadwegeverbindung auf einer der Hauptpendlerrouten nach Köln soll möglichst viele Autofahrer/innen zum Umsteigen auf das Rad bewegen. Einige Mitglieder unserer Initiative fahren fast täglich mit dem Rad von Bergisch Gladbach nach Köln. So entstand die von uns ausgearbeitete Fahrroute, die beim Finanzamt in Bergisch Gladbach an der Refrather Straße beginnt, über die ehemalige Trasse der Straßenbahn, Am Rodemich, die Gierather-, Strundener-, Hatzfeld- und Dabringhauser Straße weiter nach Holweide führt.

Die Strecke soll gut asphaltiert als Fahrradstraße gekennzeichnet werden, durchgehend vorfahrtsberechtigt sein und möglichst eine Breite von 4 m erreichen. Anwohner-, Taxi, Bus und Lieferverkehr bleiben natürlich weiter möglich. Über die Auswirkungen des von uns vorgeschlagenen Radschnellweges wollen wir informieren, uns mit Ihnen beraten und eine möglichst breite Unterstützung erreichen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Hier Einladung ansehen: Flyer Einladung zur Bürgerversammlung

 

Bürgereingabe an die Bezirksvertretung Köln-Mülheim nach §24-GO NRW bzw. § 21 KrO NRW

An

den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Köln

die Bezirksvertretung Köln-Mülheim

den Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr der Stadt Bergisch Gladbach

Ausschuss für Verkehr Kreistag Rheinisch-Bergischer Kreis

Betr.: Radschnellweg (Arbeitstitel) von Bergisch Gladbach nach Köln Zentrum

Die Initiative Radschnellweg GL-K ( http://www.radschnellweg-gl-k.de/ ) beantragt die Herstellung und Optimierung der genannten Radverbindung bis spätestens 1.10.2020.

 

Hier Antrag ansehen:  Bürgereingabe.09.2018

 

 

Informations- und Beteiligungsveranstaltung RadPendlerRouten im Rechtsrheinischen

Mit mehreren Teilnehmern war unsere Initiative bei der Veranstaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Städte Köln und Bergisch Gladbach am 17. Juli 18 im Stadthaus Deutz gut vertreten. Es ging um die  Routenvorschläge Leverkusen-Köln, Rösrath-Köln, Troisdorf-Köln sowie Bergisch Gladbach-Köln.

Initiativensprecher Röscheisen widersprach dabei energisch der Behauptung des Kreis-Beigeordneten Wölwer, wonach Radschnellwege im eng besiedelten Raum nicht möglich seien. Gerade hier entfalten sie ihre eigentliche Wirkung, der Verlagerung von Verkehrsströmen weg vom Auto und hin zum Fahrrad. Natürlich sei die Wegeführung dort mit Problemen verbunden. Die seien aber lösbar.

Die von den beiden beteiligten Ingenieurbüros vorgestellte Wegeführung von Bergisch Gladbach nach Köln ist nicht immer deckungsgleich mit dem Vorschlag unserer Initiative. Die größten Abweichungen sind einmal die Durchquerung des Landschaftsschutzgebietes Thielenbrucher Wald anstelle des von uns vorgeschlagenen Weges über die Gierather- und Strundener Straße.  Die zweite Abweichung soll in einem großen Bogen am AXA-Gebäude vorbei verlaufen, anstatt wie bei uns vorgesehen parallel zur Straßenbahnlinie über die Dabringhause- und Schweinheimer Straße. Es wird sich zeigen, ob die von uns im Laufe der Veranstaltung vorgebrachten Argumente noch zu Kurskorrekturen bei den Routenvorschlägen der Ingenieurbüros führt.

 

Pressemitteilung 1/2018

Radschnellweg Bergisch Gladbach - Köln Symbol der Verkehrswende

Initiative will umgehende Verwirklichung

 

Die im November 2017 neu gegründete partei- und verbändeübergreifende „Initiative Radschnellweg GL-K“ stellte heute bei einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit ihren detailliert ausgearbeiteten Routenvorschlag auf einem markanten Abschnitt der rund 15 km langen Strecke in Köln-Holweide vor. „Wir brauchen eine umgehende und abschnittsweise Realisierung dieses Radschnellweges zwischen den beiden Großstädten auf einem der Hauptpendlerströme von und nach Köln. Das bisher spürbare Desinteresse von Verwaltung und Politik an einer Verkehrswende und der gezielten Förderung des Fahrradverkehrs zu Lasten des unerträglich gewordenen Autoverkehrs muss von der Zivilgesellschaft durch konkrete Vorschläge und öffentlichen Druck überwunden werden. Wir lassen uns auch nicht mehr mit Machbarkeits- und sonstigen Studien vertrösten, die häufig das Ziel haben, überfällige Maßnahmen zu verzögern und auf unbestimmte Zeit zu verschieben“, betonte Helmut Röscheisen als Sprecher der Initiative und Vertreter des BUND-Landesverband NRW. „Diese Radverbindung wäre mit relativ wenigen Mitteln und Umbaumaßnahmen kurzfristig zu gestalten“ ergänzte Günter Hermkes. „Die Entlastungswirkung für die Bergisch Gladbacher Str. und den Individualverkehr zwischen den Stadtbezirken Mülheim und Innenstadt wäre enorm.“ Näheres unter www.Radschnellweg-GL-K.de.

 

Während in Ländern wie Dänemark und den Niederlanden das erhebliche Potential des Radverkehrs für abgas-, lärm- und staugeplagte Städte längst umgesetzt wird, steht Deutschland erst am Beginn eines Umdenkprozesses. Dafür die notwendigen Schrittmacherdienste zu leisten und zwischen den beiden Großstädten Köln und Bergisch Gladbach rasch einen Radschnellweg einzurichten, der auch die Sicherheit der Nutzer gewährleistet, hat sich die Initiative zur Aufgabe gemacht. Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) definiert Radschnellwege als leistungsstarke direkt geführte Verbindungen. Sie bieten die Chance, den Radverkehr über längere Wegstrecken zu gewinnen. Täglich benutzen in Deutschland mehr als 60% der 30 Millionen Pendler auf dem Weg zur Arbeit das Auto, obwohl bei über der Hälfte die Entfernung für den Weg zur Arbeit unter 10 km beträgt. Die Erfahrungen aus unseren Nachbarländern zeigen, dass Radschnellwege zwischen 3 und 15 km auch durch die steigende Nutzung von Elektrofahrrädern den motorisierten Autoverkehr zunehmend ersetzen können. Nach Untersuchungen zum Radschnellweg Leiden-Den Haag hat die Fahrradnutzung um 25 Prozent zugenommen!

Kontakt: Dr. Helmut Röscheisen 0160/97 209 108, Günter Hermkes 0178/9036997

 

 

Positive Signale von Kölner FDP-Vertretern für Radschnellweg GL-K

In einem sehr ermutigenden Gespräch mit dem FDP Bezirksverbandsvorsitzenden Mülheim und umweltpolitischen Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion Köln sowie weiteren FDP-Vertretern u.a. aus dem Stadtbezirk Mülheim am 7.5. wurde von allen Teilnehmern die große Bedeutung des geplanten Radschnellweges GL-K betont. Dieser sei ein wichtiges Instrument  für den Luftreinhalteplan.

 

Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen unterstützen Radschnellweg GL-K

Wichtige Repräsentanten von Bündnis 90/ Die Grünen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, den Stadträten Bergisch Gladbach und Köln, darunter der verkehrspolitische Sprecher und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Köln-Mülheim, diskutierten am 27.4.2018 auf Einladung der Initiative intensiv Konzept und Streckenverlauf des von der Initiative vorgeschlagenen Radschnellweges. Die vorgesehene Route, verbunden mit einer zügigen Realisierung von Streckenabschnitten, die dem erforderlichen Standard von Radschnellwegen bereits weitgehend entsprechen, wurde von allen TeilnehmerInnen ausdrücklich begrüßt. Die Parteivertreter sagten ihre Unterstützung für eine möglichst baldige Entscheidung der Stadträte von Köln und Bergisch Gladbach sowie des Rheinisch-Bergischen Kreises für die Schaffung des Radschnellweges GL-K zu.

 

Gespräch mit CDU-Ratsmitgliedern Bergisch Gladbach am 25.4.2018

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU im Stadtrat Bergisch Gladbach betonte das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und sah die Bedeutung eines Radschnellweges für ein sicheres und schnelles Vorankommen von Radlern. Fragen zum Streckenverlauf kamen auch vom finanzpolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion in Bergisch Gladbach.

 

Treffen mit SPD-Vertretern aus Bergisch Gladbach und Rheinisch-Bergischem Kreis

Ausgesprochen ermutigend verlief die erste der von der Initiative gestarteten Gesprächsrunden mit Vertretern der Kommunalpolitik am 23.4.2018. Unterstützung für die vorgesehene Route des von der Initiative geplanten Radschnellweges kam vor allem von Bergisch Gladbachs SPD-Ortsvorsitzenden. Er regte zudem eine gute Verknüpfung des Radschnellweges GL-K mit dem Stadtteil Refrath an. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag und eine weitere Parteikollegin dort befürworten das vorgeschlagene Projekt.

 

Informationsaustausch mit Mitarbeitern der Verwaltungen

Auf Einladung der Initiative informierten sich Vertreterinnen und Vertreter der Abteilung für Infrastruktur und regionale Projekte des Rheinisch-Bergischen Kreises; der Dienststelle Stadtentwicklung/kommunale Verkehrsplanung der Stadt Bergisch Gladbach; des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, Verkehrsplanung, Team Fahrradbeauftragter Stadt Köln am 19.3.2018 über die ausgearbeitete Streckenroute. Die detaillierten Vorschläge der Initiative stießen auf viel Verständnis. Verwiesen wurde auf die derzeit an zwei Ingenieurbüros in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie für sogenannte RadPendlerrouten im Siedlungsdreieck Bergisch Gladbach-Köln-Leverkusen. Es wurde angeregt an, mit den Büros Kontakt aufzunehmen.

 

Gesprächsangebot an Ingenieurbüros

Die Initiative Radschnellweg GL-K hat inzwischen den an der Machbarkeitsstudie für RadPendlerrouten beteiligten Ingenieurbüros Lindschulte&Kloppe aus Düsseldorf und der Kölner SSP-Consult ihren Streckenvorschlag zugeleitet und ein baldiges Gespräch angeregt.

 

Homepage der Initiative gestartet

Auf Vorarbeit von Initiativenmitglied Markus Gierling ist unter www.Radschnellweg-GL-K.de die Homepage der Initiative für die Öffentlichkeit zugänglich.