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Aktuelles
Auszug aus dem Schreiben der nachbarschaft Köln-Mülheim-Nord e.V. an die Bezirksregierung

nachbarschaft köln-mülheim-nord e.V. c/o Engelbert Becker, Hacketäuerstr. 38, 51063 Köln


 An die Bezirksregierung Köln

Zeughausstraße 2-10

50667 Köln       

Köln, den 15. März 2019
 
 
Eingabe an die Bezirksregierung Köln

3 Nicht motorisierte Verkehre – Rad- und Fußwege 

Der RADSCHNELLWEG BERGISCH GLADBACH – KÖLN sollte auf Grundlage der Planung der „Initiative Radschnellweg GL-K“, geführt werden. Sie ermöglicht eine bessere, kleinteiligere Verknüpfung als die städtischen Planungen mit ihren nutzerfernen Wegeführungen. Die durchgehende RADWEGROUTE BERGISCH GLADBACHER STRAßE – EHRENFELD ist für eine Verkehrswende erforderlich. Die Radpendlerroute führt, mit Nutzung je einer Autofahrspur auf der Mülheimer Brücke, als Rad- und Fußweg nach Nippes und Ehrenfeld entlang der KVB Linie 13. Beidseitig sind Radweglücken zu schließen und unzureichende Fußwege zu erneuern. 

 

Nachbarschaft köln-mülheim-nord e.V. / c/o Gabi Schönau, Schützenhofstr. 9, 51063 Köln, 0221 6401436
Vorstand / G. Schönau, gabi.schoenau@koeln.deE. Becker,e.becker@netcologne.de /H. Goldau
Vereinsregister 16163, Bankverbindung Sparkasse KölnBonn IBAN DE08370501981909119545 BIC COLSDE33XXX

 

 

 

Pressemitteilung 1/2019                               Köln, 26.2.2019

 

Mit Radschnellweg aus Verkehrsmisere

 

 

Vor der Entscheidung in den Gremien der Städte Köln und Bergisch Gladbach sowie des Rheinisch-Bergischen Kreises über den von der Initiative eingebrachten Bürgerantrag für einen Radschnellweg warb die Initiative Radschnellweg GL-K bei einer Pressekonferenz heute am Rande der Strecke nachdrücklich für ihr Konzept. Nach Ansicht der Initiative ist die von den Verwaltungen der genannten Gebietskörperschaften in Auftrag gegebene und soeben veröffentlichte Machbarkeitsstudie für sogenannte RadPendlerRouten wenig geeignet, die Verkehrslawine zwischen Bergisch Gladbach und Köln zu verringern. Während die RadPendlerRoute in Teilen nur den Charakter einer Radfreizeitstrecke besitze, wolle die Initiative durch die Umwidmung vorhandener Straßen zu Fahrradstraßen den Durchgangsverkehrs eindämmen und durch eine direkte, schnelle und sichere Verbindung zwischen den beiden Großstädten bisherigen Autofahrern den Umstieg auf das Fahrrad erleichtern.

 

Der Sprecher der Initiative Helmut Röscheisen verwies auf das weltweit bewunderte Konzept der Fahrradstadt Kopenhagen. „Die dort für Verkehrspolitik Verantwortlichen haben eine Vision gehabt. Sie wollten keinen mit Autos zugeparkten öffentlichen Raum mehr und ihre Kinder allein und sicher zur Schule schicken können. Der Raum für Fahrräder musste zum Teil den Autofahrern genommen werden. Inzwischen radeln in Kopenhagen 62% der Menschen täglich und nur noch 9% fahren mit dem Auto“, betonte Röscheisen. Aus Klimaschutzgründen und zur Erhaltung der Gesundheit der Bevölkerung müsse auch in Köln ein solches Verhältnis des „Modal Split“ (Anteil Verkehrsträger) angestrebt werden.

Die von den Verwaltungen bisher favorisierte Streckenführung ist in Teilen so angelegt, dass der Autoverkehr flüssig bleiben kann. In drei Abschnitten (Thielenbrucher Wald, Grünzug Strunder Bach, Kalkberg) müsse diese Planung als ausgesprochen frauenfeindlich bezeichnet werden, sagte der stellvertretende Sprecher der Initiative Günter Hermkes. In Köln werde u.a.zu Recht aus Naturschutzgründen auf eine Beleuchtung in Grünanlagen verzichtet.

Der Vorschlag der Initiative könne dagegen auf großen Teilen der Strecke schnell und ohnegroßen Planungs- und mit einem deutlich geringeren Kostenaufwand realisiert werden

 

Kontakt: Dr. Helmut Röscheisen 0160/97 209 108; Günter Hermkes 0178/903 69 97